Eine ältere Damen schiebt einen Rollator durch den Park, es ist beginnender Frühling, die Bäume sind aber noch blattlos.

Der 12. Mai steht für den Tag der Pflegenden. Ein Thema, das spürbar Fahrt aufnimmt, denn mittlerweile hat jeder einen konkreten Fall, ein konkretes Gesicht vor Augen, wenn es um Pflege geht. Das Thema ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Unser Kollege und Pflegeexperte Hans-Jörg Rothen aus dem Prgramm LebensWerteKommune hat uns dazu ein kurzes Interview gegeben:

 

Wie sich die Pflege in der eigenen Kommune gestaltet, hat die Bertelsmann Stiftung in einer Pflegeprognose für Kommunen bis 2030 berechnet: Für alle Kreise und kreisfreien Städte können Sie Indikatoren zur Entwicklung der Pflegebedarfe, pflegerischen Versorgung und Pflegestrukturen von 2009 bis 2030 abrufen.

Drei Szenarien wurden gerechnet: Neben einer Fortschreibung des Status Quo (Szenario I) wurde von einem Anstieg der formellen Pflege (Szenario II) bzw. einer Stärkung der häuslichen Pflege (Szenario III) ausgegangen. Grundlage für die Berechnungen sind Daten der Bevölkerungsprognose 2030, die für den Wegweiser Kommune erstellt wurde, und der Pflegestatistik auf Basis einer Erhebung bei den ambulanten und stationären Pflegediensten sowie den Pflegekassen.

Passgenau für die Kommune werden Pflegeindikatoren aufgelistet, wie etwa die absoluten Zahlen der Pflegebedürftigen sowie der Pflegenden sowie etwa aufgesplittet nach stationärer und auch häuslicher Pflege. Die Zeitbezüge sind aktuell und auch hochgerechnet bis ins Jahr 2030.

Über den Autor

Bis Oktober 2016 war sie Projektmanagerin im Programm „LebensWerte Kommune“ in der Bertelsmann Stiftung und schrieb im Blog rund um die Themen zu Digitalisierung, Industrie 4.0, Kommunalpolitik im weitesten Sinne,...

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