Dass gravierende Unterschiede für Frauen auf dem Arbeitsmarkt bestehen, haben wir diese Woche mit unserer Pressemitteilung zur Frauenbeschäftigungsquote als Schwerpunkt gesetzt. Dazu beleuchten wir unterschiedliche Aspekte. Mein Thema ist der Gender Pay Gap.  Der Gender Pay Gap bezeichnet den Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen.

Hier habe ich Zahlen dazu formuliert:

Eine weitere Ungleichgewichtung ergibt sich auch aus folgenden Aspekten:

Bei Vollzeitbeschäftigten ist die Lohnlücke deutlich höher als bei Teilzeitbeschäftigten. In absoluten Zahlen verdienten Frauen durchschnittlich 15,56 Euro, Männer hingegen 19,84 Euro brutto pro Stunde. Die Lohn- und Karrierenachteile führen dazu, dass Frauen insgesamt weniger und oft in geringerem zeitlichem Umfang erwerbstätig sind als Männer. Spezielle Daten und Grafiken zur Frauenbeschäftigungsquote in den Kreisen finden sich in den jeweiligen Länderberichten, abrufbar hier.

 

Foto: Anke Knopp

Über den Autor

Project Managerin im Programm „LebensWerte Kommune“ der Bertelsmann Stiftung. Studienschwerpunkte ihres Soziologiestudiums waren neben der Demografie, die Wissenschafts- und Technologiepolitik und die Sozialstrukturanalyse. Schon vor ihrer Arbeit in der Bertelsmann...

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