Verschiedene Mitarbeiter mit einem Globus in ihren Händen
@ Veit Mette

Mit dem diesjährigen Reinhard-Mohn-Preis möchte die Bertelsmann Stiftung ein öffentliches Signal setzen: Deutschland ist ein Einwanderungsland und das ist gut so! In einer globalisierten Welt gibt es zur weltoffenen Gesellschaft keine Alternative. Initiativen wie Pegida haben Ausländerfeindlichkeit wieder hoffähig gemacht. Politik und Zivilgesellschaft müssen solchen Tendenzen den Boden entziehen.

Statistiken belegen: Die Ausländerfeindlichkeit ist dort am höchsten, wo die wenigsten Ausländer leben. Die meisten Bürger und Kommunen haben sowohl die Normalität als auch die Chancen der Migration längst erkannt.  Dennoch: Willkommenskultur kann nicht von oben verordnet werden. Sie entsteht vor Ort, in den Kommunen, im gelebten Miteinander der Menschen. Staat und Gesellschaft müssen diese große kommunale Integrationsleistung anerkennen und fördern.

Kommunen in der Globalisierung – Positionspapier

Über den Autor

Dr. Kirsten Witte, Jahrgang 1966 ist Leiterin des Programms LebensWerte Kommune. Nach ihrem VWL Studium arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin bis 1994 an der Uni Münster. Im gleichen Jahr promovierte...

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