Demographische Veränderungen mit Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung stellen die Träger kommunaler Infrastrukturen vor große Herausforderungen.

Zurückgehende Bevölkerungszahlen unterwandern die wirtschaftliche Tragfähigkeit kommunaler Infrastrukturen. Hier sind neue Konzepte gefragt, um Kostensteigerungen und Qualitätsverluste zu begrenzen

Wenn man sich einmal vor Augen führt, über welche Vielfalt an Infrastruktur wir in einer Kommune reden, wird deutlich, wie umfangreich und weitreichend solche Entscheidungen sein werden. Hierzu zählen u.a.:

  • Schulen, Erwachsenenbildung
  • Kinderbetreuung
  • Straßen und Verkehrsinfrastruktur
  • Öff. Verwaltungsgebäude
  • Sportstätten, Bäder
  • Wohnungswirtschaft
  • Wasserver- und -entsorgung
  • Energieerzeugung und -versorgung
  • Gesundheitsinfrastruktur
  • ÖPNV
  • Kulturelle Infrastruktur
  • Abfallwirtschaft

Es wird keine Kommune geben, die nicht in irgendeiner Weise davon berührt werden wird. Jede Kommune muss sich individuell dazu verhalten.

Einerseits führen sinkende Nutzerzahlen z.B. zu höheren Pro-Kopf-Kosten bei Infrastrukturleistungen oder bedingen einen kostenintensiven Rückbau. Auf der anderen Seite sind alle Investitionen in Infrastruktur vor dem Hintergrund der Demographie zu reflektieren.

Welche Handlungsmöglichkeiten haben die Kommunen? Diese Frage steht im Zentrum des Kommunalkongress-Fachforums „Kommunale Infrastrukturkosten“ und Demographie. Dass dieses Thema derzeit viele Kommunen bewegt, zeigt der rege Zulauf zum Forum: Knapp 200 Gäste haben sich für dieses Fachforum angemeldet.

Foto: Valeska Achenbach

 

 

 

Über den Autor

Projekt Manger im Programm LebensWerte Kommune. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann sowie zum Betriebswirt (VWA) bei den Stadtwerken Coesfeld hat er in Münster VWL studiert und im Jahr 2003 promoviert....

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