Das Ausstellungsschiff

Wissenschaft zum Mitmachen – das ist die Idee. Und jedes Jahr gibt es dazu ein neues Motto: 2015 wird es „Zukunft Stadt“ heißen. Das sind zwei Stichworte, die auch unsere Arbeit im Team Wegweiser Kommune berühren. Also haben wir uns um die Teilnahme beworben. Wir sind angenommen worden! Jetzt sind wir gerne wieder mit dabei, wenn die MS Wissenschaft auch 2015 mit vielen Exponaten zum Thema Stadt und Zukunft ablegt.

Aber worum geht es genau?

Seit 2000 rufen das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Wissenschaft im Dialog gemeinsam ein Wissenschaftsjahr aus.

Dazu wird ein Schiff angeheuert, das als Ausstellungsschiff MS Wissenschaft mit Exponaten, eben Wissenschaft zum Mitmachen, durch Deutschland tourt – auf den Wasserstraßen natürlich. Start ist voraussichtlich am 15. April 2015 in Dresden – der letzte Hafen wird dann am 14.9.2015 in Nürnberg angesteuert. Den akutellen Routenplan posten wir noch.

Die „Zukunftsstadt“ steht im Zentrum des Wissenschaftsjahrs 2015. Die Stadt ist für viele Menschen Lebensmittelpunkt: Sie wohnen und arbeiten hier, sie gehen zur Schule, zur Uni, zur Ausbildung, sie nutzen kulturelle Angebote und verbringen ihre Freizeit in der Stadt. Gleichzeitig zeigen sich in den Städten auch die Herausforderungen für die Zukunft: Ob Klimaanpassung, Energiesicherheit, sichere Arbeit, bezahlbares Wohnen, nachhaltige Mobilität oder demografischer Wandel – hier treffen viele Fragen wie in einem Brennglas aufeinander. Darum sind Städte auch der Ort für Innovationen; sie können ökologisch, sozial und ökonomisch Modell und Vorreiter für nachhaltige Entwicklungen sein.

Die Ausstellung an Bord der MS Wissenschaft 2015 soll deutlich machen, welchen Beitrag Wissenschaft, Forschung und Technologie leisten, Ideen für zukunftsfähige Städte zu entwickeln. In der letzten Runde waren wir mit einer App zum Wegweiser Kommune mit an Bord. Im nächsten Jahr haben wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht. Wir laden ein in eine interaktive Fotokabine. Hierin können die Besucher Fotos von sich selbst machen wie in einer „üblichen“ Fotokabine – so wie sie etwa in Bahnhöfen zu finden ist. Unsere Fotokabine aber kann mehr: den eigenen Porträtfotos kann man eine Fototapete nach Wahl hinzufügen, die eine Aussage darüber trifft: Wie stelle ICH mir die Zukunft Stadt vor? Diese Fotohintergründe zeigen verschiedene Motive, wie man sich selbst die Stadt vorstellt. Die Auswahl reicht von der Idee „zurück ins Fachwerkdorf“ oder aber ganz futuristisch mit fliegenden Autos und Käseglocke über der Stadt. Das so ausgewählte Foto mit sich und „seiner Stadt“ kann jeder nach Belieben in seine Sozialen Medien posten, sich einfach ausdrucken oder aber auch nach Hause mailen…  Zudem kann jeder Besucher auch einen kurzen Kommentar eintippen und für alle übrigen Besucher hinterlassen, wie sie oder er sich „Zukunft Stadt“ vorstellt. Die Zukunft Stadt heißt für mich: „….“

Auf dem Bild zeigen wir schon mal den „Aufriss“, also die Aufmaße, welche Größe die Kabine haben wird. Zudem haben wir Jan Voth als Fotograf gewinnen können, der mit uns zusammen die Fotohintergründe entwickelt. Wir berichten gerne laufend über den Entstehungsprozess der interaktiven Fotokabine. Wir freuen uns drauf und sind selbst ganz gespannt…

Das Bild zeigt den ersten Aufriss zur interaktiven Fotokabine

 

Das Foto zeigt Fotograf Jan Voth und Vanessa Weeke bei  der Planung.

Titelfoto: Foto/Montage: I. Hendel/beier+wellach projekte

Fotos: Anke Knopp, 2014

Über den Autor

Betreut das Portal „Wegweiser-Kommune.de“ der Bertelsmann Stiftung und ist stets auf der Suche nach guten Praxisbeispielen für den Wegweiser und verfolgt die Frage: „Wie kann man Ideen zur Gestaltung des...

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