Das Bild zeigt die Aufschrift Hey, wir machen was mit Daten
Hackday in Moers

Wir reloaden den Hackday in Moers. Schon der Hackday 2015 hat gezeigt, was man mit offenen Daten alles zaubern kann. Die Ergebnisse und Impressionen dazu finden sich zur Erinnerung hier.

Mittlerweile gewinnt der Gedanke von „Open Data“ immer mehr Freunde. Die Forderungen danach, Daten proaktiv zur Verfügung zu stellen, stehen auf den Füßen einer stetig breiter werdenden Öffentlichkeit.  Ein Grund mehr, den Hackday neu aufzulegen und für die Teilnahme am 9. und 10. April in Moers einzuladen. Für alle Interessierten gibt es auf der Seite des Hackdays die Möglichkeit, sich anzumelden. Wieder dabei ist das KnowHow von Code for Germany und Code for Niederrhein, die sich gerade vor einem Jahr auf den Weg zur Gründung eines OKLab gemacht haben.

Moers 1
Hackday Moers 2015, Marc Macziejek, Thomas Tursics, Claus Arndt

Open Data – was ist das? 

In Wikipedia findet sich dazu der gesamte Reigen an Inhalten, sehr schön auf den Punkt gebracht, so dass ich hier nur zitieren mag:

„Open Data bedeutet die freie Verfügbar- und Nutzbarkeit von – meist öffentlichen – Daten. Die Forderung danach beruht auf der Annahme, dass vorteilhafte Entwicklungen unterstützt werden wie Open Government, wenn adressatengerecht und benutzerfreundlich aufbereitete Informationen öffentlich zugänglich gemacht werden und damit mehr Transparenz und Zusammenarbeit ermöglichen. Dazu verwenden die Ersteller Lizenzmodelle, die auf das Urheberrecht, Patente oder andere proprietäre Rechte weitgehend verzichten. Open Data ähnelt dabei zahlreichen anderen „Open“-Bewegungen, wie zum Beispiel Open Source, Open Content, Open Access, Open Education und ist eine Voraussetzung für Open Government.“

Was ist ein Hackday? 

Hacking hat spätestens seit den 1980er Jahren mehrere Bedeutungen. Der Ursprung geht auf die Tätigkeit von Tüftlern zurück, die, wie Wau Holland einst sagte, versuchen, einen Weg zu finden, mit einer Kaffeemaschine einen Toast zuzubereiten. Hacker versuchen, die Grenzen des Machbaren zu finden.

Auf einem Hackday kommen also verschiedene Hacker zusammen, ganz egal ob altgedienter IT-Hacker oder Neuling und Alltags-Hacker. Jeder, der kreativ eine Lösung finden möchte, ist eingeladen, gemeinsam mit allen anderen Teilnehmern eine Lösung für eine Problemstellung zu erarbeiten. Diese Problemstellung wird von den Teilnehmern selbst mitgebracht und gemeinsam versucht zu lösen. Ziel ist es dabei, einen gesellschaftlichen Nutzen zu erbringen.

Interessierte willkommen 

Wer sich jetzt angesprochen fühlt, ist herzlich willkommen, teilzunehmen. Man muss nicht unbedingt hacken, es ist auch ein Blick über die Schulter möglich. Auch die Impulsreferate am Samstag zeigen die vielen Facetten des Open Data. Willkommen sind daher auch Interessierte, die einfach nur mehr über das Thema Open Data erfahren möchten.

Über den Autor

Bis Oktober 2016 war sie Projektmanagerin im Programm „LebensWerte Kommune“ in der Bertelsmann Stiftung und schrieb im Blog rund um die Themen zu Digitalisierung, Industrie 4.0, Kommunalpolitik im weitesten Sinne,...

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