Der Hackday in Moers liegt hinter uns. Konserviert vor uns liegen die vielen spannenden Ergebnisse, die konkret produziert worden sind. Diese möchte ich den Lesern nicht vorenthalten.

Daher lohnt sich ein Blick in die Werkstattberichte, die sich sehr gut auf der Seite Storify vom Hackday nachlesen und anschauen lassen. Mit einem Klick kann man sich hier einen profunden Überblick verschaffen.

Den Hackday in vielen kleineren Bewegtbildern bei der Ergebnisvorstellung hat der Christian Scholz auf seinem Blog Com.Lounge ganz wunderbar eingefangen. Danke dafür.

Hier noch mein Lieblingsvideo bei der Vorstellung der Ergebnisse:

Die beiden Grundschüler hatten sich die Daten zu Bußgeld im öffentlichen Raum (Ordnungswidrigkeiten) der Stadt Moers ausgesucht. Diese finden sich seit kurzem online.

Sie wollten zeigen, wie hoch der Anteil der Knöllchen von teuer (5 Euro) bis ganz teuer (15 Euro) ausfällt.  Die Daten haben sie in einer Tortengrafik verarbeitet, die belegt: Die meisten Knöllchen sind geringfügig. Sie deuten also auf nur kurzes widerrechtliches Parken hin.

An zweiter Stelle wollten die beiden Hackerkids wissen, wann die Knöllchen verteilt werden. Ergebnis: Die Politessen in Moers machen eindeutig eine Mittagspause. In der Mittagszeit werden keine oder kaum Knöllchen vergeben, dies kann man anhand der Visualisierung der Daten erkennen. Fazit: In Moers lohnt es sich offensichtlich, mittags wild zu parken.

Mal reinschauen, was die beiden Jungs da auf die Beine gestellt haben – und staunen:

Wir freuen uns über Kommentare – oder auch Fragen dazu, wie man einen Hackday in anderen Kommunen aufsetzen könnte.

Über den Autor

Bis Oktober 2016 war sie Projektmanagerin im Programm „LebensWerte Kommune“ in der Bertelsmann Stiftung und schrieb im Blog rund um die Themen zu Digitalisierung, Industrie 4.0, Kommunalpolitik im weitesten Sinne,...

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