Veit Mette/CCO

Einmal im Jahr herrscht Hochkonjunktur, wenn es um Geschenke für Mütter geht. Früher war es der Dank für die Belastungen durch die Kindererziehung, Haushalt und oft auch durch die Pflegebelastungen für Eltern oder Schwiegereltern. Inzwischen sind noch die zunehmenden beruflichen Belastungen dazu gekommen.

Kürzlich war wieder Muttertag und in diesem Zusammenhang sollten wir uns auch Gedanken machen über die Benachteiligung von Müttern bei der Rente und oftmals auch im Beruf.

Mütter sorgen seit Jahrzehnten dafür, dass unser Rentensystem für die Mehrheit immer noch gut funktioniert. Doch statt einer Belohnung werden Mütter mit Rentenabschläge, Karrierebenachteiligung und einem deutlich erhöhten Armutsrisiko bestraft.

Begründet werden die Rentenabschläge immer wieder mit der Belastung der Sozialkassen und künftiger Generationen. Eine enorme Belastung entstand vor einigen Jahren durch die Rettung von Griechenland oder der Banken und dies wurde damals mit der Systemrelevanz begründet.

 Und spätestens hier stellt sich die Frage, ob Mütter nicht systemrelevant sind.

Über den Autor

Projekt Manager im Programm „LebensWerte Kommune“ für kommunale Workshops zu den Themen Demografie, Seniorenpolitik und Integration.

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