Ungleich: Arbeitsmarkt für Frauen – Ost sticht West

Heute legen wir mit unserer aktuellen Pressemeldung den Fokus auf die Frauenbeschäftigungsquote in Deutschland:

Deutschland ist auch 25 Jahre nach dem Mauerfall zweigeteilt. Auf dem Arbeitsmarkt gibt es nach wie vor starke Ost-West-Unterschiede. Während im Osten die Frauenbeschäftigungquote 2012 bei 57,9 Prozent liegt, kommt der Westen auf 50,9 Prozent. Bundesweit erreicht die Beschäftigungsquote 51,8 Prozent – Spitzenreiter ist Sachsen (58,5 %) gefolgt von Brandenburg (58,0%) und Thüringen (58,0%). Die prozentual wenigsten Frauen sind dagegen im Saarland (47,2%) und in Nordrhein-Westfalen (47,5%) beschäftigt. Das belegen unsere Auswertungen aus dem Datenportal „Wegweiser Kommune“. Von insgesamt 295 Landkreisen kommen die schlechtesten 80 alle aus dem Westen, von 106 kreisfreien Städten rangieren 54 West-Städte am Tabellenende.

Diese Ergebnisse rühren insbesondere an die kommunale Gestaltungsmöglichkeit:

Ganz besonders deutlich wird das Ungleichgewicht eben vor allem auf Gemeinde-Ebene: Die Spanne zwischen der höchsten und der niedrigsten Frauenbeschäftigungsquote liegt bei bis zu 50 Prozentpunkten. Die einzelnen Werte können Sie den beigefügten Daten und Karten entnehmen, die nach Bundesländern sortiert sind, wenn Sie hier klicken.

Foto: Anke Knopp



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